Irisdiagnose

In der Irisdiagnose ist erkennbar, auf welchem individuell konstitutionellem Hintergrund sich bei einer bestimmten Person eine Krankheit entwickelt. Dadurch wird dann ein individuelles Therapiekonzept erstellt. Die Irisdiagnose ist dadurch sowohl eine geeignete Methode bei akuten und chronischen Erkrankungen, sowie als echte individuelle Krankheitsprophylaxe.

Grundfarbe und Grobstruktur der Iris sind weitgehend genetisch festgelegt und geben einen Einblick in die Konstitution und Grundregulation des einzelnen Menschen. Gewisse Anzeichen geben Hinweise auf erworbene Fehlregulationen. Andere Bereiche des Auges wie das Augenweiss, Blutgefässe, die Lidränder und die Bindehaut können weitere Hinweise geben.

Aufgrund einer Irisdiagnose kann niemals gesagt werden, ob sich eine Krankheit entwickeln wird. Immer wieder stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage der Früherkennung von schweren Krankheiten. Das ist mit der Irisdiagnose nicht möglich. Sie kann, muss aber nicht, durch gewisse Zeichen akute oder durchgemachte Krankheiten anzeigen. Sie dient einer sehr präzisen Erkennung der individuellen Krankheitsursache.

Abgesehen von den antiken und mittelalterlichen Quellen, beginnt die Geschichte der Augen- oder Irisdiagnose Ende des 19. Jahrhunderts. Als Begründer der Methode gilt der Ungar Dr. med. Ignacz von Péczely. Bis heute wurde das Wissen der Augendiagnose durch grosse Forscherinnen und Forscher, Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker an die jetzige Generation weitergegeben.

Meinem werten Lehrer Herr Josef Karl, Heilpraktiker in München, möchte ich hiermit meinen grossen Dank aussprechen für sein grosses Bemühen, uns Interessierten sein Wissen aus seiner jahrzehntelangen Erfahrung mit dieser Methode und der Phytotherapie weiterzugeben. Herr Karl war seinerseits ein Schüler des bedeutenden Heilpraktikers Josef Angerers, der, wie Herr Josef Deck, wichtige Arbeiten zur Augendiagnose verfasste.

Im Jahre 2008 stiess ich auf meinen jetzigen Lehrer Friedemann Garvelmann, von dem ich die Irisdiagnose auf der Basis der Humoralmedizin kennenlernte. Für mich eröffnete sich eine neue Welt in Bezug auf die Augendiagnose. Die bisher von mir studierten Schulen lehrten die Augendiagnose nach einem sehr organbezogenen und damit schulmedizinischen Denken. Die Irisdiagnose hat aber ihre Wurzeln und damit eindeutig auch ihre Stärken im humoralmedizinischen Denken.